Diskussionsrunde BMWSB-Kommunaldialog: Vier Personen auf Bühne
Diskussionsrunde zum Thema "Smarte Zukunft auf dem Land" beim BMWSB-Kommunaldialog am 20. Januar 2026 in Berlin. BMWSB / Foto: Henning Schacht

BMWSB-Kommunaldialog: Digitale Chancen für ländliche Räume

22.01.2026

Beim dritten Kommunaldialog „Wohnen in ländlichen Räumen“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) standen zentrale Fragestellungen des Lebens und Wohnens in ländlichen Räumen im Mittelpunkt. Unter anderem wurde anhand von Beispielen aus den Modellprojekten Smart Cities (MPSC) diskutiert, welche Chancen digitale Lösungen für lebenswerte und zukunftsfähige Regionen eröffnen.

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Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) am Rednerpult
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). BMWSB / Foto: Henning Schacht

Am 20. Januar 2026 hatte das BMWSB zum Kommunaldialog „Wohnen in ländlichen Räumen“ nach Berlin eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik und Fachpraxis tauschten sich darüber aus, vor welchen besonderen Herausforderungen ländliche Regionen stehen und welche Lösungsansätze sich bereits bewährt haben. Dabei wurde deutlich: Gute Lebens- und Wohnbedingungen in ländlichen Räumen lassen sich nur durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und im engen Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen gestalten.

Einen Impuls zu Erkenntnissen aus dem MPSC-Förderprogramm gab Michael Huch, DLR Projektträger und Leiter der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS). Er zeigte auf, wie ländliche Regionen insbesondere durch neue Kommunikationswege zu Bürgerinnen und Bürgern – etwa City-Apps oder digitale Stelen – oder auch die Erhebung und Analyse von Daten für evidenzbasierte Entscheidungen von smarten Lösungen profitieren können.

In der anschließenden Diskussion sprachen Michael Huch, Carolin Pecho, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Ringelai, sowie Jens Freudenberg vom BMWSB über konkrete Erfahrungen aus der kommunalen Praxis und die Bedeutung von Kooperation, Wissenstransfer und nachhaltigen Strukturen für die digitale Entwicklung ländlicher Räume. Pecho betonte dabei die Notwendigkeit, Menschen vor Ort miteinander zu verbinden. Im Ilzer Land wurden dafür unter anderem sogenannte hybride Dorfzentren geschaffen, die als Begegnungs- und Informationsorte zu smarten Themen dienen.