CivitasConnect
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CIVITAS/CORE

Civitas Connect e. V. wurde 2020 in Münster gegründet und vereint über 50 Städte, Gemeinden, kommunale Unternehmen und öffentliche Institutionen aus ganz Deutschland. Die Ziele des Vereins sind: die digitale Transformation der Daseinsvorsorge voranzutreiben, die kommunale Souveränität zu stärken und gemeinsame Lösungen sowie Kooperationen zu fördern.

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Der Verein agiert als Enabler und Governance-Gestalter, ohne selbst als Dienstleister aufzutreten. Die Mitglieder des Vereins tragen viel Eigenverantwortung, während der Verein koordinierend unterstützt und das Community- und Produktmanagement übernimmt. 

Aktuell ist der Fokus der Aktivitäten auf CIVITAS/CORE gerichtet, einer Open-Source-Datenplattform für kommunale Daten, die hersteller- und betreiberunabhängig betrieben werden kann. Seit 2025 ist die CIVITAS/CORE-Community formell als eigenständige Abteilung in Civitas Connect e. V. verankert.  

Die Software für CIVITAS/CORE wird aktuell primär von externen Dienstleistern entwickelt, die ihre fertigen Module in die gemeinsam zugängliche CIVITAS/CORE-Plattform einspielen. Allerdings ist der Verein bereits so stark gewachsen, dass er auch bereits einige Aufgaben der Software-Entwicklung selbst übernimmt. Das Ziel besteht jedoch nicht darin, die gesamte Software-Entwicklung selbst zu übernehmen, sondern in der Zusammenarbeit mit einem Ökosystem aus Dienstleistern so viel Unabhängigkeit wie möglich zu erreichen. Die Wartung von CIVITAS/CORE wird durch den Verein realisiert. 

Wie funktioniert die Zusammenarbeit? 

Die Community ist als formelle Abteilung in den Verein Civitas Connect e. V. integriert. Damit sind die Steuerung, Weiterentwicklung und Governance des Produkts fest in die vereinsinternen Strukturen eingebunden und erfolgen unter kommunaler Verantwortung. Der Verein übernimmt das Community- und Produktmanagement und schafft damit die Strukturen, in denen die kommunalen Mitglieder die Weiterentwicklung von CIVITAS/CORE gemeinsam steuern können. Die Rolle des Product Owners der Software ist bewusst im Verein verankert, sodass sie indirekt –  über die Mitglieder und Entscheidungsstrukturen – in kommunaler Hand bleibt.  Transparenz und Beteiligung werden dabei durch regelmäßige Abteilungsversammlungen, Komitees, Arbeitskreise und Feedback-Prozesse gefördert. Alle in den Arbeitskreisen vorbereiteten Entscheidungen werden  in der Abteilungsversammlung abgestimmt und gemeinschaftlich umgesetzt. Externe Dienstleister übernehmen operative Entwicklungsaufgaben und werden durch Feedback-Runden eingebunden. Sie besitzen jedoch keine Entscheidungsgewalt über die Architektur oder Produktstrategie. Entscheidungen über Weiterentwicklungen liegen stets bei den Mitgliedern der Community. Der Verein unterstützt die Mitglieder mit seiner tiefgehenden technischen Expertise für Software-Entwicklung. 

Beteiligte Kommunen:

  • Initiale Entwicklung des CIVITAS/CORE 2.0: 9 Mitglieder
  • CIVITAS/CORE-Abteilung: 18 Mitglieder
  • Es gibt bundesweit schätzungsweise über 80 Installation in Nutzung. 

Wie kann ich mich beteiligen? 

Kommunale Unternehmen der Versorgungswirtschaft und Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts (z. B. Städte, Gemeinden, Landkreise, Länder, Bund) können Mitglied im Civitas Connect e.V. werden. Die Mitgliedschaft sollte schriftlich bei der Abteilungsleitung beantragt werden, per Post oder E-Mail. Sie ist die Voraussetzung, um Mitglied in der CIVITAS/CORE-Community zu werden. Die Mitglieder bezahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe nach Einwohnerzahl- bzw. Unternehmensumsatz gestaffelt ist.  

Die Mitglieder beteiligen sich aktiv, vor allem mit personellem Einsatz, an der Community und der Weiterentwicklung des Produktes CIVITAS/CORE. Dabei können sie  die Weiterentwicklung und das Anforderungsmanagement von CIVITAS/CORE gemeinsam steuern. Hierfür können die Mitglieder mit jeweils einer Vertretung der Abteilungsversammlung und dem technischen Komitee beitreten. 

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