Blick auf eine Bühne mit fünf Diskussions-Teilnehmenden
Die Podiumsdiskussion "Stadtplanung neu denken: Wie werden die Daten einer Kommune für alle nutzbar?" auf der 26. Regionalkonferenz der Modellprojekte Smart Cities in Kempten (Allgäu). DLR / Tobias Hartmann

26. Regionalkonferenz in Kempten: Smart Data, Smart City!

27.03.2026

Zur Regionalkonferenz der Modellprojekte Smart Cities trafen sich rund 110 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Bund, Ländern, Wissenschaft und Praxis am 25. März 2026 in Kempten (Allgäu), um zu diskutieren, wie kommunale Daten zu besseren Entscheidungen beitragen und tatsächlich wirksam werden können.

Main content

Im Fokus stand das Thema: Wie unterstützt Digitalisierung smarte Städte und Regionen dabei, kommunale Aufgaben zur Daseinsvorsorge zu erfüllen  – und wie können dabei Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger entstehen und sichtbar werden? Deutlich wurde: Die Kommunen haben bereits viele alltagsnahe, greifbare Lösungen entwickelt, besonders im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities. Entscheidend ist nun, sie anschlussfähig zu machen und für andere Kommunen nutzbar zu halten.

In Impulsen, Panel und Workshops ging es daher weniger um den Neuigkeitswert von Technologien als um den Mehrwert konkreter, smarter Anwendungsfälle: von Projekten in Schulen, die für Energieverbrauch sensibilisieren, über Klimasensorik oder KI in der Wärmeplanung, bis hin zum Nutzen digitaler Zwillinge für datenbasierte, nachhaltige Quartiers- und Stadtentwicklung. Die Praxisbeispiele der Vorträge, Workshops und Diskussionen zeigten, wie Daten helfen, Energieverbräuche sichtbar zu machen, Planungsprozesse zu verbessern und Verhaltensänderungen anzustoßen  – kurz: wie Kommunen mit Digitalisierung ihre Zukunftsaufgaben smart lösen und die Lebensqualität der Menschen spürbar verbessern können.

Die Konferenz zeigte außerdem: Der Erfolg von Smart City entscheidet sich nicht im Projekt selbst, sondern in der Nachnutzung, Verstetigung und Skalierung von erprobten Lösungen. Austausch, gemeinsame Standards und vernetzte Datenstrukturen sind zentrale Voraussetzungen, um die Lösungen aus den Modellprojekten in andere Kommunen zu übertragen.

Einen ausführlichen Konferenzbericht, inkl. der Dokumentation, finden Sie in Kürze hier.