Main content

Planungs- und Genehmigungsverfahren sind in vielen Kommunen komplex und zeitaufwendig. Der neue Fachbeitrag zeigt, dass insbesondere die frühe Vorbereitungsphase entscheidend ist: Digitale Werkzeuge können dazu beitragen, relevante Daten zusammenzuführen, Zuständigkeiten frühzeitig zu klären, Abstimmungen zu erleichtern und Beteiligungsprozesse nachvollziehbarer zu gestalten.

Grundlage des Fachbeitrags sind fünf Fallstudien, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities untersucht hat.

Vorgestellt werden unter anderem digitale Zwillinge, Beteiligungsplattformen und Werkzeuge für die kommunale Data Governance. Die Beispiele aus Halle (Saale), Kirchheim bei München, Freiburg,  Hamburg und Berlin zeigen, wie digitale Lösungen Verwaltungen dabei unterstützen können, Planungsprozesse strukturiert vorzubereiten und Informationen für unterschiedliche Beteiligte verständlicher bereitzustellen.

Für Kommunen macht der Fachbeitrag zentrale Potenziale digitaler Werkzeuge deutlich:

  • bessere Datengrundlagen für fundierte Planungsentscheidungen 
  • weniger Medienbrüche durch digitale und durchgängige Prozesse
  • frühzeitige und verständliche Beteiligung von Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
  • klar geregelte Zuständigkeiten und Abläufe als Grundlage erfolgreicher Digitalisierung
Grafik zu den fünf Beschleunigungsmechanismen im Vergleich
Abbildung: Fünf Beschleunigungsmechanismen I Quelle: Kompetenzzentrum Wasser Berlin Kompetenzzentrum Wasser Berlin

Der Fachbeitrag zeigt, dass digitale Werkzeuge keine formellen Planungs- und Genehmigungsverfahren ersetzen. Sie können jedoch helfen, vorbereitende Schritte besser zu strukturieren und dadurch die Grundlage für effizientere Abläufe zu schaffen.

Kontakt

Jakob Schackmar

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat RS 5 „Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr“
Tel.: +49228994012153

Daniel Regnery

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Referat RS 5 „Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr“
Tel.: +49228994011594