Smart City Modellprojekt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen auf einen Blick

Smart City Gelsenkirchen: Förderturm der ehemaligen Zeche Consolidation.
© Foto: Stadt Gelsenkirchen
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohnerzahl 259.645
Stadtgröße Großstadt
Fläche 104,94 Quadratkilometer
Bevölkerungswachstum wachsend
Gelsenkirchen befindet sich in der Umsetzungsphase

Gelsenkirchens Smart-City-Strategie zielt auf die kommunalen Innovationsfelder

Energie

Mobilität und Infrastruktur

Umwelt

Vision

Gelsenkirchen schafft die besten Voraussetzungen zur gemeinsamen Gestaltung einer lebenswerten und prosperierenden Stadt.

Die Bewältigung der Folgen des Strukturwandels zeigt in Gelsenkirchen Erfolge: Es bestehen aber große räumliche Disparitäten bei sozialen und wirtschaftlichen Strukturindikatoren, die mit Blick auf die Steigerung von Lebensqualität, Teilhabe und Wirtschaftskraft konsequent abgemildert werden müssen.

Die Vernetzte Stadt Gelsenkirchen setzt dafür auf eine datengetriebene und partizipative Stadtentwicklung sowie eine soziale und wirtschaftliche Vernetzung auf Basis unserer leistungsfähigen technischen Infrastruktur als Kern der Lösung unserer Herausforderungen.

So schafft Gelsenkirchen die besten Voraussetzungen zur gemeinsamen Gestaltung und reibungslose Prozesse für die Umsetzung der bürgerorientierten Vorhaben hinsichtlich einer lebenswerten und prosperierenden Stadt. Dabei fungiert Gelsenkirchen bundesweit als Vorreiter in der Nutzung der Chancen der Digitalisierung.

Strategie

Um unsere Vision zu erreichen, bauen wir auf Werten auf, die uns schon in anderen Transformationsphasen stets haben nach vorne schauen lassen. „Machen“ statt nur „darüber zu reden“: Mit einer vorausschauenden Planung, klaren Zielen und in einer gemeinschaftlichen Anstrengung aller stadtgesellschaftlichen Akteure und Partner aus der Region und darüber hinaus.

Für die Realisierung der Vernetzten Stadt 2030 haben wir uns strategische Ziele gesetzt, die sich in fünf eng verbundenen Leitthemen manifestieren: „Digitale und Bürgerorientierte Verwaltung“, „Energie und Umwelt“, „Lebensqualität und Teilhabe“, „Smarte und Nachhaltige Mobilität“, „Smarte Wirtschaft“ und das „Open Innovation Lab“.

Diese Themen bilden die wichtigsten prioritären Entwicklungsstränge und beinhalten dezidierte Handlungsfelder und Maßnahmen. Die Maßnahmen tragen dabei nicht nur durch die strategischen Ziele zur Vision bei, sie bringen auch schrittweise die analoge und digitale Welt in Einklang.

Gelsenkirchen setzt auf „machen“ anstelle von nur „darüber reden“.
© Foto: istock_DIPA

Maßnahmen

Projekt 1: GE grünt: Umwelt-Sensornetz und Grünes Bürgerbudget

Gegenstand des Projektes ist der Aufbau eines Umwelt- und Klimadaten Sensornetzwerkes zur intersektoralen Nutzung zunächst im Kontext Mobilität (vor allem hinsichtlich der Luftqualität) und Grünflächen (für den Erhalt/die Schaffung von Stadtgrün) sowie für die datengestützte Umsetzung und Bewertung von Klimaanpassungsmaßnahmen.

Die über das Sensornetz generierten Daten ermöglichen ein zielgerichtetes Stadtklima-Monitoring, welches mit einem Grünen Bürgerbudget verknüpft wird. So setzt Gelsenkirchen Anpassungsmaßnahmen in Gelsenkirchener Quartieren um und steigert die Lebensqualität vor Ort nachhaltig.

Die systematische Erfassung und Analyse von Umwelt- und Klimadaten ermöglicht die Risikominderung für die Stadtgesellschaft. Die Resilienz der Stadt wird durch abgeleitete Maßnahmen nachhaltig gesteigert (Luftqualität, Klimaanpassung, Stadtgrün, etc.).

Projekt 2: GE beteiligt: Online-Beteiligungsplattform

Gegenstand des Projektes ist der Aufbau einer gesamtstädtischen Online-Beteiligungsplattform, um die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger digital zu stärken und orts-, zeit- und personenunabhängig zu gestalten sowie neue Beteiligungsformen zu erproben.

Die zu entwickelnde Plattform soll sich innovativ durch hohe Interaktivität und die Möglichkeit, Partizipation in Richtung Open Innovation zu denken, von bestehenden Plattformen anderer Kommunen abheben.

Im Sinne der Vernetzten Stadt strebt Gelsenkirchen eine breitere Partizipation und bessere Erreichung verschiedener Bevölkerungsgruppen an. Die Plattform soll zudem Insellösungen ablösen und mit offenen Schnittstellen – durch die Kombination mit verschiedenen Datenquellen der Stadtentwicklung – eine Vielzahl von Beteiligungsverfahren und Formaten digital und effizient ermöglichen

Weiterführender Link und Informationen

Die systematische Erfassung und Analyse von Umwelt- und Klimadaten ermöglicht die Risikominderung für die Stadtgesellschaft. Zugleich strebt Gelsenkirchen im Sinne der Vernetzten Stadt eine breitere Partizipation und bessere Erreichung verschiedener Bevölkerungsgruppen an.
© Foto: iStock_PrathanChorruangsak

Ansprechpartner für das Smart City Modellprojekt Gelsenkirchen

Lukas Rissel

Fachliche Anfragen und Vernetzung
Telefon: 0209 / 169 – 3977

lukas.rissel@gelsenkirchen.de