Smart City Gütersloh
Smart City Gütersloh Stadt Gütersloh, Fotograf: Kai Uwe Oesterhelweg

Gütersloh

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Gütersloh auf einen Blick

Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohnerzahl 105.172
Stadtgröße Großstadt
Fläche 112,02 Quadratkilometer
Phase In die Umsetzungsphase gestartet

Vision

Die „kleine“ Großstadt Gütersloh im zentralen Städteband Ostwestfalens ist Wachstumstreiber und vereint Qualitäten von Urbanität und Landschaft.

Ein hoher Anteil industrieller Produktion und globale Unternehmen, kombiniert mit kurzen Wegen und informellen Lösungen schaffen in lokaler Identität zwischen „Kaff und Kosmos“ ein produktives Umfeld.

Die Zukunftsthemen unserer Stadt:

  • Konversion der von den britischen Streitkräften freigelassenen Flächen zu smarten Quartieren
  • Integration und Zuwanderung im Quartier
  • Transformation des Gewerbestandortes
  • klimafreundliche, bürgernahe Mobilität
  • ressourceneffiziente Energieversorgung

Sowie das virtuelle Rathaus, mit elektronischen Kommunikationswegen für Bürgerinnen und Bürger, das 24/7 erreichbar ist.

Die „kleine“ Großstadt Gütersloh ist Wachstumstreiber und vereint Qualitäten von Urbanität und Landschaft.

Strategie

Frau vor einem Terminal
Güterslohs Ziel ist eine anwendungsbezogene Stadtentwicklung mit dem Anspruch: „Wir machen uns das Leben leichter“.

Die Projektskizzen, die innerhalb des breiten Beteiligungsprozesses entwickelt wurden, sind die prioritären Handlungsfelder:

„NETZ.werk Gütersloh“, „UrbanLand MobilityHubs“, „Stadt on demand“, „GreenLabGütersloh“ und „Reallabor Smart Energy Circles/Zukunft im Quartier“.

Das Ziel ist eine anwendungsbezogene Stadtentwicklung mit dem Anspruch: „Wir machen uns das Leben leichter“. Mit einer integrierten, digital gestützten Umsetzungsstrategie und gelebter Bürgerbeteiligung sollen die Projekte realisiert werden.

Maßstab ist immer die Relevanz für das Zusammenleben und die Nachhaltigkeit. Die Lösungen werden zuerst in Reallaboren implementiert und bei Erfolg räumlich skaliert.

Maßnahmen

Urban Stack - das digitale Ökosystem

Urban Stack - das digitale Ökosystem

Wie können Echtzeitdaten aus verschiedenen Quellen die Stadtentwicklung in Kommunen revolutionieren? Wie können mehrere Städte gleichzeitig von diesen Daten profitieren und darüber zusammenarbeiten? Welche Rolle spielt dabei unser digitales Ökosystem, der Urban Stack, und warum sprechen wir überhaupt von einem Ökosystem? Gütersloh und andere Kommunen setzen auf Daten und innovative Lösungen, um Ressourcen effizienter zu nutzen, die Lebensqualität zu erhöhen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Eine zentrale Säule: Eine Datenplattform - oder eben ein digitales Ökosystem.

Unser digitales Ökosystem, der Urban Stack, ist für Smart Cities ein wegweisendes Projekt, das darauf abzielt, Städte für die Zukunft aufzustellen. Eine digitale Grundlage für die smarte Stadtentwicklung in Gütersloh und über unsere Stadtgrenze hinaus. Mit dem digitalen Ökosystem schaffen wir eine Grundlage auf der sich die Smart City Landschaft entfalten kann, eine Grundlage die die Smart City für alle erlebbar macht. Ob im Arbeitsalltag der Verwaltungsmitarbeitenden oder im alltäglichen
Leben der Menschen. Wie gelingt das einem digitalen Ökosystem?

Das digitale Ökosystem, der Urban Stack, erleichtert es, Entscheidungen auf eine breite Datengrundlage zu stellen und damit nachvollziehbarer zu machen. Daten aus städtischen Quellen werden dafür erfasst und gebündelt - von Echtzeit bis Statisch, von Sensorik bis Sozialraum. Kommunen können in dem Ökosystem mit den Daten arbeiten, sie visualisieren, sie analysieren und sie teilen - Transparenz wird dabei großgeschrieben.

So können Lösungen für aktuelle Herausforderungen gefunden werden, Prozesse optimiert. Großes Potential besteht z.B. in den Bereichen Verkehr, Energiemanagement, Klimafolgenanpassung und Stadtplanung.
Ein weiterer Vorteil ist die Förderung einer effektiven Zusammenarbeit – sowohl auf kommunaler Ebene, zwischen Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern, als auch unter den Mitarbeitenden selbst.

So wird Smart City zum Querschnittsthema und für alle erlebbar gemacht. Durch die Zusammenführung verschiedener Bereiche, Themen und Daten unterstützen wir städtische Planer und machen Gütersloh damit zukunftsfähig, vernetzt, nachhaltig und lebenswert.

Smart City schmeckt Gütersloh – wie eine maßgeschneiderte Pizza, ganz nach dem Motto: Serving Smart Solutions, Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse unserer Stadt abgestimmt sind.

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Smarter Winterdienst / Taupunktermittlung

Smarter Winterdienst / Taupunktermittlung

Die Zeit, in der die städtischen Mitarbeiter in kalten Winternächten die Straßen abfahren und prüfen, welche Wege aufgrund von erwartender Glätte gestreut werden müssen, sollen in Gütersloh bald der Vergangenheit angehören. 

Möglich macht das eine durch künstliche Intelligenz unterstützte Sensortechnik, die anhand von Umweltdaten verlässliche Prognosen liefert – und viele weitere Chancen innerhalb der Klimafolgenanpassung gleich dazu. Anhand der Umweltdaten und daraus abgeleiteten Prognosen kann die Stadt Gütersloh ihren Winterdienst optimieren: Die Mitarbeiter räumen und streuen gezielt dort, wo es nötig ist – überflüssige Fahrtwege werden vermieden, Materialien wie Streusalz eingespart, die Umwelt geschont.

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Passantenfrequenzmessung

Passantenfrequenzmessung

Wie viele Besucher halten sich in der Innenstadt auf? Wie beeinflussen Veranstaltungen, Baumaßnahmen und Wetter diese Zahlen? Sensoren sollen künftig verlässliche Zahlen zur Passantenfrequenz liefern.

Wie alle deutschen Innenstädte steht auch die Gütersloher Innenstadt aktuell vor großen Herausforderungen. Eine solide Datenbasis bezüglich der Passantenfrequenz kann dabei helfen, Erkenntnisse für die Planung und Entwicklung einer nachhaltigen, attraktiven und zukunftsfähigen Innenstadt abzuleiten, heißt es von Seiten der Stadttöchter conceptGT und Gütersloh Marketing. Auf ihre Initiative hin wird die Stadt Gütersloh entsprechende Sensoren in der Innenstadt anbringen, die die Besucherzahlen und -frequenzen datenschutzkonform erheben.

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Smarte Bewässerung des Botanischen Gartens

Smarte Bewässerung des Botanischen Gartens

Gruppe von Menschen, die im Grünen stehen mit einem Plan in Händen
Über Bodenfeuchte-Sensoren, Sprühregner und eine Wetterstation funktioniert die Bewässerung des Botanischen Gartens bald vollautomatisiert. Über den Baustart freuen sich (von links) Thorsten Schmidthuis (Fachbereich Digitalisierung und Geoinformation, Stadt Gütersloh), Wilhelm Hermann und Alexander Richert (beide Unternehmen Beregnungswerk, Schloß Holte-Stukenbrock), Sandra Causemann (Stadt Gütersloh), Daniela Toman (Fachbereich Grünflächen), Carsten Schlepphorst (Beigeordneter Stadt Gütersloh), Marco Genser (Fachbereich Grünflächen) und Florian Kahleis (Garten-, Landschafts- und Tiefbau Kahleis, Gütersloh) Stadt Gütersloh

Der Botanische Garten Gütersloh besteht aus vielen verschiedenen Vegetationsbereichen, wie z.B. Rasenflächen, Staudenbeeten, Beete mit Wechselbepflanzung, Gehölzen, und Kübelpflanzen. Durch zunehmende Hitze und Trockenheitsphasen steigt auch der Wasserbedarf für die Vegetation. Entsprechend gilt es, möglichst sparsam und zielgerichtet mit der Ressource Wasser umzugehen. Mit dem bestehenden Bewässerungssystem (von Hand aufzustellende Kreisregner) wird tendenziell mehr Wasser verbraucht als eigentlich nötig wäre, da die Flächen nur statisch und nicht passgenau bewässert werden können. Zudem muss das aktuelle Bewässerungssystem stets manuell auf- und abgebaut werden.

Derzeit wird im Botanischen Garten ein modernes Bewässerungssystem mit digitalen Steuerungskomponenten installiert. Zusammen mit den neuen Grundleitungen werden gleichzeitig auch Bodenfeuchtesensoren ausgebracht. Dieses System sorgt zukünftig dafür, dass die Pflanzen nachts und somit außerhalb der Öffnungszeiten des Botanischen Gartens bedarfsgerecht bewässert werden. Die Bewässerung erfolgt nur, wenn die Sensoren im Boden Bedarf melden, wodurch ein schonender Umgang mit der Ressource Wasser gewährleistet wird.

Die gesammelten Sensordaten werden in eine Datenplattform, das Smart City Ökosystem „Urban Stack“ eingespeist, wo sie mit anderen Klima- und Wetterdaten kombiniert werden. Diese Informationen helfen mit Blick auf den gesamtstädtischen Kontext bei zukünftigen, klimarelevanten Planungen.

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Kontakt

Sandra Causemann

Stadt Gütersloh
FB Digitalisierung & Geoinformation; Referentin für den digitalen Wandel
Tel.: +495241822130