Hitze.Wasser.Management

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Beschreibung

Im Rahmen der Maßnahme Hitze.Wasser.Management soll ein modular aufgebautes sensorunterstütztes Managementsystem zur Klimawandelanpassung unter Einbezug innerstädtischer Umweltdaten aufgebaut werden. Die Maßnahme besteht aus mehreren Modulen (M):
M1 - Klimamessnetz: Konzipierung, Aufbau und Betrieb eines Klimamessnetzes mit 38 Stationen zur Messung von Lufttemperatur, Relative Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Globe-Temperatur (vergleichbar mit der PET: Physiologische Äquivalente Temperatur) im Innenstadtbereich und rd. 60 Stationen verteilt auf das gesamte Stadtgebiet.
M2 - KI-basierte Temperatur-Echtzeitkarten zum flächendeckenden Monitoring der aktuellen Hitzebelastung in der Innenstadt auf Basis der gemessenen Temperaturdaten des städtischen Klimamessnetzes (M1); Die Interpolation der punktuellen Messwerte soll dabei kontextspezifische räumliche und inhaltliche Parameter berücksichtigen (u.a. übergeordnete klimatische Ausgangssituation, Stadtstrukturtypen im unmittelbaren Umfeld). Die so ermittelten Temperaturkarten sollen stündlich in mindestens 5 x 5 m Auflösung bereitgestellt werden. Zusätzlich sollen alle Ergebniskarten in einem automatisierten Prozess statistisch ausgewertet und archiviert werden, um ein langfristiges räumliches Monitoring zu gewährleisten. Die Visualisierung erfolgt durch eine Schnittstelle zur Urbanen Datenplattform (UDP) (Maßnahme Open.Urban.Data);
ehemals M2 - Smarte Zisterne: Planung und den Bau einer Zisterne
M3 - Smartes Bewässerungssystem: Konzipierung und Aufbau einer über Bodenfeuchtesensoren gesteuerten Bewässerung der grünen Infrastruktur in der Prinzenstraße im Zuge der Umgestaltung zu einer BlauGrünen Kulturpromende;
M4 - Erprobung Klima.Agentenmodell: Ermittlung notwendiger Abkühlungsorte bei Hitzephasen (Coolspots) unter Einbeziehung d. persönliche Hitze-Belastungsgrenzen von vulnerablen Gruppen (Senioren, Kinder) durch Anwendung des i.d. Strategiephase entwickelten Klima.Agentenmodells; Modellierung der Kühlleistung blau-grüner Infrastruktur mit dem Klimamodell PALM.
M5 (beantragt, Maßnahmenstreckbrief liegt zur Bewilligung bei der KTS) - Klimawandelangepasstes Bewässerungskonzept mit mobiler Wassertankstelle zur Anpassung der kommunalen Bewässerung an klimawandelbedingten zukünftigen Gegebenheiten; Trinkwassersubstitution durch den Einsatz von mobilen Hakenlift-Containern (ca. 40 m³) als Wassertankstelle, gespeist aus Grundwasserhaltungswasser u./o. gesammelten RW. Die Bewässerung erfolgt mit E-Traktoren mit Bewässerungsanhänger und Gießarm; Routenplanung durch Funk-Bodenfeuchte-Sensorik (u.a. M3)
M6 (beantragt) - Smarte Verneblungselemente, deren Steuerung an das Klimamessnetz (M1) gekoppelt ist; ebenerdige Boden-Nebeldüsen in der Schillerstraße, ein begehbaren Coolspot in der Altstadt und ein mobiles Vernebelungselemente zum gezielten Einsatz in hitzebelasteten Bereichen der Innenstadt.

Das Projekt wird begleitet durch eine wissenschaftliche Begleitforschung der Leibniz Universität Hannover (ISA

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