AEG_Klimaschutz Klimaanpassung
Creative Climate Cities

Arbeitsgruppe "Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz"

Die Datenquellen der Smart City ermöglichen ein tiefgreifendes Verständnis über den Einfluss des Menschen auf seine natürliche Umwelt und vice versa. Die Fülle an Umweltdaten erfordert jedoch neue technische Instrumente und organisatorische Prozesse.

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Was sind Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz? 

Die Begriffe Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz beziehen sich auf Maßnahmen und Strategien, die sowohl auf die Minderung von Treibhausgasemissionen als auch auf die Bewältigung der Folgen des Klimawandels abzielen. Die drei Konzepte betonen die Notwendigkeit einer systematischen, integrierten und proaktiven Herangehensweise, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Gesellschaft, Umwelt und Infrastruktur zu minimieren und gleichzeitig die Fähigkeit von Systemen, wie städtischen Räumen, zu stärken, um auf externe Störungen zu reagieren und sich nachhaltig weiterzuentwickeln. 

Was sind Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz?

Worum geht es in dieser Arbeitsgruppe?

In der Arbeitsgruppe zum Thema „Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz“ haben sich über 40 Modellprojekte Smart Cities zusammengeschlossen und diskutieren Fragen wie: 

  • Was können Smart Cities für eine klimaresiliente Zukunft leisten?
  • Welche Daten werden benötigt?
  • Und wie kann die Bürgerschaft aktiv eingebunden werden?

Der Klimawandel ist mittlerweile allgegenwärtig. Extremwetterereignisse wie langanhaltende Hitzewellen oder heftiger Starkregen mit Überschwemmungen treten immer häufiger und intensiver auf. Kommunen stehen daher vor der Herausforderung, rechtzeitig die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Katastrophen zu verhindern oder deren Auswirkungen abzumildern. Neben einer verbesserten Katastrophenvorsorge geht es gleichzeitig darum, eine Transformation hin zu einer klimagerechten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu ermöglichen. 

Hier kommen Smart Cities ins Spiel, die einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner Räume leisten können. Umweltdaten können dabei helfen, präzisere Prognosen zu erstellen. Die Übermittlung der Daten in Echtzeit ermöglicht Kommunen zum Beispiel bei Hochwasserwarnungen schnell zu reagieren und gezielt Maßnahmen zu ergreifen. Wie genau digitale Lösungen helfen, die Klimaresilienz zu erhöhen und was es braucht, um gut für die Zukunft gerüstet zu sein, ist Thema dieser Arbeitsgruppe. 

Im Fokus der mehrmals jährlich stattfindenden Treffen stehen der Erfahrungsaustausch, die kollaborative (Weiter-)Entwicklung smarter Lösungen und die gemeinsame Diskussion ähnlicher Herausforderungen. Während der Treffen geben Vorträge sowohl von externen als auch internen Expertinnen und Experten einen detaillierten Einblick in die zuvor festgelegten Themen. Die häufige Arbeit in Kleingruppen fördert den Wissenstransfer und den Aufbau von Entwicklungspartnerschaften. 

Im Fokus der mehrmals jährlich stattfindenden Treffen stehen der Erfahrungsaustausch, die kollaborative (Weiter-)Entwicklung smarter Lösungen und die gemeinsame Diskussion ähnlicher Herausforderungen. Während der Treffen geben Vorträge sowohl von externen als auch internen Expertinnen und Experten einen detaillierten Einblick in die zuvor festgelegten Themen. Die häufige Arbeit in Kleingruppen fördert den Wissenstransfer und den Aufbau von Entwicklungspartnerschaften. 

Die Arbeitsgruppe nutzt drei Arbeitsräume auf der Smart-City-Dialog-Plattform (Login-Bereich).

Arbeitsraum "Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz"

Arbeitsraum "Hochwasserinfosystem"

Arbeitsraum "Energiedatenplattform" 

Wissensprodukte der Arbeitsgruppe

Video 1 – AEG Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz – Kurzinterviews Nachgefragt: Modellprojekte Smart Cities erklären, wie sie mit Hilfe digitaler Lösungen klimaresilienter werden

Test

3 Fragen an Malte Zamzow (Projektleitung im EU-Projekt „All Data for Green Deal“ / Kompetenzzentrum Wasser Berlin)

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Erscheinungsjahr 2026

Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Bürgerwissenschaft – auch bekannt als Citizen Science – zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger selbst Daten erheben, Wissen teilen und aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Im Gespräch erläutert Malte Zamzow warum Citizen Science Daten so wertvoll für Klimaschutz und Klimaanpassung sind, welche Art von Daten sich besonders für die Erhebung durch Bürgerinnen und Bürger eignen, und wie Kommunen Citizen Science Projekte umsetzen können.

3 Fragen an Tanja Schürholz (Projektleitung Smart City Paderborn)

Video Projekt Video

Erscheinungsjahr 2026

Digitale Technologien sind ein zentraler Hebel für eine effiziente, nachhaltige und resiliente Energieversorgung auf kommunaler Ebene. Tanja Schürholz, Projektleitung Smart City Paderborn, erläutert wie Daten helfen, Energieflüsse transparenter zu machen, wie digitale Plattformen Steuerung und Monitoring verbessern, und wie Kommunen so ihre Klimaziele strategischer erreichen können.

3 Fragen an Lisa Junghans (Projektleitung der MPSC Maßnahme SmartWater Berlin / Kompetenzzentrum Wasser Berlin)

Video Projekt Video

Erscheinungsjahr 2026

Lisa Junghans erläutert, wie im Berliner Projekt "SmartWater" digitale Karten helfen, blau-grüne Infrastrukturmaßnahmen gezielt dort einzusetzen, wo sie am meisten Wirkung entfalten, wie leicht verständliche Informationssysteme die Vorsorge bei Starkregen unterstützen, und wie die Bevölkerung für Klimaanpassungsmaßnahmen begeistert werden kann.

Main 2

Einsatz von Wassersensorik in Kommunen

Dokument Praxisliteratur

Erscheinungsjahr 2025

Diese Veröffentlichung bietet eine praxisnahe Orientierungshilfe zur Nutzung von Sensorik in der kommunalen Wasserwirtschaft. Sie basiert auf der Expertise und den Erfahrungen der Arbeitsgruppe Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities (MPSC). Anhand konkreter, bereits erprobter Anwendungsfälle aus den MPSC zeigt sie die Bandbreite möglicher Einsatzfelder auf. Ziel ist es, interessierten Kommunen eine erste Hilfestellung zur Bedarfsanalyse zu geben und den gezielten Austausch mit den beteiligten Modellprojekten zu fördern.

A

Wie können sich interessierte Kommunen einbringen? 

Wenn Sie der Arbeitsgruppe beitreten und in ihr mitarbeiten möchten, wenden Sie sich bitte direkt an den untenstehenden Kontakt. Teilen Sie dabei gerne Ihr Anliegen mit und geben Sie uns vorab ein paar Informationen über Ihre bisherigen Erfahrungen, damit wir Sie bestmöglich einbinden können.

Sie haben Fragen zum Thema Klima & Smart City? 
… das FAQ „Aus der Praxis für die Praxis: Ein erfahrungsbasiertes FAQ“  bietet einen Überblick zu häufig gestellten Fragen, die mit dem erfahrungsbasierten Wissen der MPSC-Kommunen beantwortet wurden.

Zum FAQ der Arbeitsgruppe

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