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Die Maßnahme „Sektorkopplung“ beinhaltet die Installation einer modularen Luft-Wärmepumpe an der Wärmeübergabestation (WüS) O1 in der Behringstraße im Dresdner Stadtteil Friedrichstadt. Diese Wärmepumpe speist direkt in das bestehende Sekundärnetz mit einer Anschlussleistung von 3,4 MW ein. Durch diese Sekundärnetzeinspeisung sollen reduzierte Vorlauftemperaturen des Fernwärmenetzes und somit ein effizienter bedarfsgerechter Betrieb der WP (hoher COP) erreicht werden. Um die Effizienz weiter zu steigern, werden die bestehenden Hausanschlussstationen (HAST) zu intelligenten Hausanschlussstationen (iHAST) umgerüstet und digital vernetzt (WMZ-Daten). Zusätzlich wird eine digitale Abbildung des Sekundärnetzes erstellt, die es ermöglicht, den Netzbetriebs zu überwachen und zu monitoren. Die Erfassung von Netzzustandsdaten zur Optimierung des Betriebes sowie eine bedarfsgerechte Steuerung des nachgeschalteten Sekundärnetzes ist als „Digitalisierungskonzept“ der zentrale Bestandteil der Maßnahme. Es wurde angestrebt, eine belastbare Datenbasis von Netzzustandsdaten zu erheben, um den Wärmebedarf innerhalb eines Testquartiers intelligent steuern zu können. Dafür müssen eine Vielzahl an Mess- und Sensordaten in der Wärmeübertragerstation, dem Netz und der HAST erhoben und verarbeitet werden. Neue digitale Schnittstellen sind dafür notwendig, um bestehende Systeme auszubauen. Die erhobenen Daten werden sicher und gesetzeskonform verarbeitet. Mit den Netzzustandsdaten soll das Fernwärmenetz intelligent und bedarfsgerecht steuerbar sein.