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Im Rahmen der Maßnahme wird ein smartes Energiemodell zur sektorenübergreifenden
Digitalisierung des Energieversorgungssystems des Städtischen Klinikums Dresden (SKDD) am
denkmalgeschützten Standort Friedrichstadt (SKDF) entwickelt.
Auf Basis eines gezielten Ausbaus der Messinfrastruktur für Strom, Wärme, Kälte und E-Mobilität
werden zukünftig die Energieströme am Standort mit knapp 20 Klinikgebäuden detailliert erfasst
und gespeichert. Darauf aufbauend soll das smarte Energiemodell unter Verwendung weiterer
Parameter der Systemkomponenten des Energieversorgungssystems sowie aktueller und
prognostizierter Wetterdaten unterschiedliche Betriebsmodi sowie verschiedene Erzeugungs-
und Verbrauchsszenarien simulieren. Somit soll z.B. durch einen optimierten Betrieb von bereits
vorhandenen Energiespeichern und der Verschiebung flexibler Lasten eine Glättung der
Lastgänge erreicht sowie weitere Potentiale für die Einspeisung aus erneuerbaren Energien
dargestellt werden können. Ebenso können die Auswirkungen durch die Einbindung neuer
Systemkomponenten wie Wärmepumpen oder weiterer Energiespeicher auf das Energiesystem
modelliert und analysiert werden. Durch die sektorenübergreifende Auswertung von
Energiedaten kann die langfristige Transformation zu einer energieoptimierten,
klimafreundlichen und sicheren Energieversorgung des SKDF konzipiert und die Grundlage für
künftige Planungsentscheidungen verbessert werden.
Darüber hinaus soll die Darstellung von aktuellen Messwerten, Betriebszuständen und
definierten KPIs auf unterschiedlichen Dashboards für das nach DIN EN ISO 50001 zertifizierte
Energiemanagementsystem des Klinikums verwendet werden. Ebenso ist die Anzeige einer
geeigneten Auswahl von aktuellen Daten und grafischen Darstellungen auf Monitoren im
öffentlichen Bereich des Klinikums vorgesehen. Somit können Patientinnen und Patienten sowie
Mitarbeitende und Besuchende des Klinikums z.B. über den am Standort erzeugten PV-Strom
oder vermiedene CO2-Emissionen informiert werden.
Somit wird das smarte Energiemodell zur langfristigen Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch
eine höhere Energieeffizienz und mehr Nachhaltigkeit und dadurch letztlich auch zur Sicherung
der Versorgungs- und Zukunftssicherheit des Klinikums beitragen.