Am 17. Oktober findet der erste von zwei Fachworkshops im Rahmen der Nationalen Dialogplattform 3.0 statt. Eingeladene Expertinnen und Experten diskutieren, wie die Digitalisierung die Kommunen auf dem Weg zu mehr Klimaresilienz unterstützen kann.
Die Stadt Leipzig hat mit ihrer Data Week ein Forum für KI- und Daten-Enthusiasten etabliert. Im Programm war auch eine Session zusammen mit dem ISCN und der namibischen Stadt Lüderitz um zu erörtern wie Smart-City-Anwendungsfälle weltweit gestartet werden können, selbst mit begrenzten Ressourcen.
Bei einer „Smart City“ kommt es nicht auf die Einwohnerzahl an. Unter den bundesweit 73 geförderten Modellprojekten Smart Cities sind zehn Kleinstädte oder Landgemeinden mit unter 20.000 Einwohnern dabei. Auch sieben der zehn interkommunalen Kooperationen unter den Modellprojekten beschreiben sich selbst als „stark ländlich“ geprägt.
Fast die Hälfte der 73 Modellprojekte Smart Cities beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Digitalen Stadtzwillings. München, Hamburg und Leipzig gehen mit ihrem Gemeinschaftsvorhaben „Connected Urban Twins“ (CUT) voran. Doch auch viele weitere Städte und Gemeinden setzen auf die virtuellen Abbilder ihrer Kommunen und erproben Anwendungsfälle wie Stadtplanung, Bürgerbeteiligung oder Klima-Monitoring.
Die „Smart City“ ist in der breiten Bevölkerung noch nicht flächendeckend angekommen. Wie eine von der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage ergab, kennt nur etwa die Hälfte der Menschen ab 18 Jahren den Begriff. Lediglich 4 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger weiß nach eigenem Bekunden genau, was unter dem Schlagwort „Smart City“ zu verstehen ist.
Das Potential urbaner Daten ist riesig: Die vom Bund geförderten Modellprojekte Smart Cities haben den Auftrag, Datenschätze zu heben und nutzbar zu machen, dabei aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu befördern.
Urbane Datenplattformen stellen wesentliche Weichen für die Nutzung von Daten in der Smart City. Wenn sich Kommunen bei der Entwicklung und beim Betrieb zusammenschließen, entstehen große Synergien. Lösungen, die in den Modellprojekten Smart Cities entstehen, können auch von anderen Kommunen adaptiert werden. Wir stellen drei Ansätze aus Jena, der Metropolregion Rhein-Neckar sowie das „Südwest-Cluster“ vor.