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Um den ÖPNV effizienter und nachhaltiger zu gestalten, muss die Mobilitätsinfrastruktur im Sinne der Verkehrswende ausgebaut werden. Nur so kann die Nutzung attraktiver gemacht und eine bedarfsgerechte Netz- und Linienplanung sowie eine Optimierung von Taktfrequenzen ermöglicht werden. Im Projekt GE bewegt streben wir die Ausrüstung der Fahrzeuge des ÖPNV mit Sensorik für Fahrgastzählung an. Ziel ist es, die erfassten Daten für eine effizientere Steuerung der Mobilitätsplanung und des Mobilitätsangebotes zu nutzen sowie die Attraktivität des ÖPNV durch eine bessere Fahrgastinformation zu steigern.
Mit Hilfe der Radfahrenden in Gelsenkirchen soll zudem die Sicherheit im Radverkehr erhöht und die Radverkehrsplanung unterstützt werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Partner in Gelsenkirchen können über Sensorik an den eigenen Fahrrädern wichtige Daten sammeln und so zur Verbesserung des Radverkehrs beitragen.
Mobilitätsdaten spielen eine wichtige Rolle für die Planung und Evaluation von Maßnahmen. Im Zuge von GE bewegt machen wir daher zusätzlich auf die Bedeutung von Datenstrukturen und die Verfügbarmachung von Daten im Bereich Mobilität, mit Hilfe eines Dashboards aufmerksam.
In Kooperation mit der Stadt Bochum wird außerdem die Etablierung der "Digitallinie" verfolgt. Mit Hilfe von Augmented Reality, als Methode für digitale Lern- und Erlebnisräume, werden u.a. Themen der Verkehrsplanung und Stadtentwicklung auf der Straßenbahnlinie 302 vermittelt.